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3. Abend: 10.10.08 - innerlich

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Hast du´s drauf, oder bist du eher verpeilt? Wer bist du, was machst du, und warum machst du das, was du machst, gerade so und nicht anders? Was macht mich aus und wer bin ich? - darum ging es heute.

Alles keine leichten Fragen, aber es lohnt sich drüber nachzudenken! Deswegen war heute Abend schon pünktlich zum Vorprogramm die Perftalhalle voll. Nach der nun schon traditionellen Begrüßung mit dem ISEEKYOU Song haben Anne Born (17, Wallau) und Dirk Ahrendt (35, Wallau) den Abend mit Infos zum Büchertisch und den Merchandising Artikeln begonnen.

Die Chance einige von diesen zu gewinnen hatten dann auch gleich alle Handybesitzer. Beim interaktiven Zuschauerspiel ging es darum wer am schnellsten eine Bibelstelle abtippen konnte. Die schnellsten SMS-Finger im Hinterland hat Charlotte Dietermann.
Das Thema des Abends wurde wie auch an den ersten Abenden von der LebLos-Band eingeleitet. Heute wurde zu „Lasse reden“ von den Ärzten gerockt.
Lasse reden... Genau damit hatte Doro Krupinski, Leiterin des Gesprächsteams, während ihrer Jugend große Probleme. Doro wollte immer allen gefallen. Sie wollte die Beste, Schönste, Schlauste und Netteste sein. Sie wollte das die Leute gut über sie reden und deswegen war sie sehr unzufrieden mit sich selbst. Sie hatte das Gefühl, dass sie den äußeren Ansprüchen nicht gerecht werden kann. Sogar mit 21, als nach außen hin alles gut aussah - sie hatte einen Freund, eine liebe Familie, viele Freunde und hatte auch eine gute Beziehung zu Gott – war Doro noch unzufrieden mit sich selbst. Gott hat ihr dann gezeigt das er sie liebt so wie sie ist. Seitdem sie begriffen hat, dass Gott sie so liebt, kann Doro auch zufrieden sein. Doro hatte dann noch einen Tipp an alle: Nimm dich nicht zu ernst, aber nimm dich wichtig!

Nach dem sehr offenen Interview mit Doro war dann wieder Zeit für Familie Wunderlich. Heute war es mal wieder Lotte die für Aufruhr bei Familie Wunderlich sorgte. Ihr größte Sorge: Ein Pickel mitten auf der Stirn und das obwohl sie doch auf eine Party will... Elisa hingegen war mitten im Lernstress. Vorlesungen und der bevorstehende Abgabetermin einer Hausarbeit waren für Elisa absolute Stressfaktoren. Sie dachte sie würde es nicht schaffen. Als dann noch Lotte mit ihrem achso-schrecklichen-Pickelproblem ankam, war Elisa sauer. Auf der einen Seite bewundert sie ihre Schwester für ihr Partyleben, aber auf der anderen Seite nervt sie ja schon sehr. Elisa kam zu dem Schluss, dass sie ihr Leben hasst.

Weiter ging es dann auch mit Michael. Heute hat er die Frage gestellt, ob wir nicht alle manchmal Masken tragen um etwas zu verstecken? Er ließ sich hierfür eine Avocadomaske auflegen um selbst auch mal eine Maske zu tragen. Michael hat das Verstecken und das falsche Gesicht zeigen mit Joker aus Batman verglichen. Joker hat immer ein Lächeln ins Gesicht geschminkt. Er tötet, aber immer mit dem aufgemalten Lächeln. Nie sieht man ihn ohne Schminke und versteht auch deswegen nie wer er ist und warum er so ist. In Pslam 139 sagt Gott, dass er immer weiß wie es uns geht und wie es bei uns aussieht und das er uns trotzdem liebt. Vor Gott brauchen wir also keine Maske. Die Maske die wir alle gern mal als Joker ziehen, um zu verstecken wie es uns wirklich geht oder um nicht zu zeigen wie wir wirklich drauf sind, erkennt Gott. Er weiß wie es hinter der Maske aussieht und liebt uns trotzdem.
Mit der Zussage gingen alle zufrieden in den nächsten Teil des Abends. Im Bistrobereich wurde gegessen, gequatscht und gechillt und draußen konnte bei Flutlicht die Kletterwand in Angriff genommen werden.

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